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Es geht nicht nur um einzelne Tiere.
Unsere ganze Mitwelt ist bedroht, und oftmals völlig unsinnig- und überflüssigerweise, ohne auch nur wirtschaftliche Notwendigkeit.
Wer heute einen Seitenstreifen kurz gemäht hält oder Falllaub zwischen Gebüsch wegkratzt, vernichtet manchmal ganze Populationen von Schmetterlingen, Käfern oder Nützlingen, ohne wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen.
Es sieht danach meistens nicht einmal schöner aus als zuvor.

Das veranlasste mich zur nachsthenden Gedichtsadaption:

Robert Louis STEVENSON, übertragen von Josef GUGGENMOS

dem zeitgemäßen Zustand unseres Kulturvolks entsprechend
aktualisiert von Gilbert VON LUCK

DIE BLUMEN

Frauenmantel, Hirtentäschel,
Bärenklau u. Klappertopf,
Engelwurz und Teufelskralle,
Reiherschnabel, Taubenkropf.

Rittersporn und Königskerze,
Knabenkraut und Mädesüß,
Lerchensporn und Wachtelweizen.
Buntes Blumenparadies.

Hätte ich nicht Menschengröße,
wär´ ich nicht so hoch und breit,
wollt ich wohnen unter Blumen
und dort leben allezeit!
..................................................................

Doch den Hauswart
jucken die Glieder,
rasch mäht er
das "Unkraut" nieder.
Und das Gartenbaumamt erst:
Als die Obrigkeit mit Macht
mäht es ab die Pflanzenpracht!

Mieter schrei´n:
"Gepflegt soll´s sein!",
fordern tote Wüste ein.
Statt Paradies aus Göttin Hand
bleibt nur nackter, kahler Sand.
"Geschützte" Pflanze, selt´nes Tier,
wart´s nur ab,
wir zeigen´s dir!
Gilbert von Luck